Dran gedacht?

Wer hängt am Ende die fertige Wäsche auf, die schon seit einem Tag in der Waschmaschine vor sich hingammelt? Wer denkt an Lisas Geburtstag? Wer hetzt aus dem Büro zur Kita, weil das Kind den Finger zu spät aus der Tür gezogen hat? Genau, meistens die Frau. Um sich Gedanken zu machen, wie wir Care-Arbeit künftig gleichberechtigter aufteilen können und wie diejenigen, die sich kümmern, mehr Anerkennung bekommen, haben Almut Schnerring und Sascha Verlan den Equal Care Day ins Leben gerufen, der alle vier Jahre im Schaltjahr am 29. Februar stattfindet. Die bundesweit organisierten Aktionen findet ihr hier.
Die beiden arbeiten als freiberufliches Journalist*innen- und Autor*innen-Team für Presse und Hörfunk, geben Vorträge, Seminare und Fortbildungen, und sie versuchen immer wieder neu, sich die anfallenden Arbeiten rund um Kinder, Küche, Kloputz und Krankheit genauso fair aufzuteilen wie ihre Erwerbsarbeit. Zusammen haben sie das Buch  „Equal Care – Über Fürsorge und Gesellschaft“ geschrieben. Supernova sprach mit Sascha Verlan über Rollenbilder aus der Steinzeit (die wahrscheinlich progressiver waren als heute) und ob es okay ist, an Weihnachten auszurasten, weil beim Vorbereiten wieder nur die Frauen helfen.

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